Prothese

Prothese

Implantatgetragene Prothetik - Für Ihr schönstes Lächeln

Selbst sorgfältigste Zahnpflege und Zahnheilkunde verhindern nicht immer den Verlust von Zähnen. Die komfortable Alternative zum konventionellen Zahnersatz heißt immer häufiger: Implantatgetragene Prothetik.

Ein gesundes Lächeln verzaubert: Sowohl ästhetisch wie funktionell bietet implantatgetragene Prothetik eine bioverträgliche, hochwertige Versorgung, die eigenen Zähnen in punkto Belastbarkeit in nichts nachsteht - für komfortables Essen ohne Einschränkungen. Längst muss sich moderne implantatgetragene Prothetik nicht mehr hinter dem natürlichen Ideal verstecken.

Was Implantate sind


Zahnimplantate sind künstliche Wurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht werden. Diese schraubenförmigen Körper aus Titan - einem biokompatiblen Metall - werden vom Gewebe problemlos akzeptiert. Gleiches gilt für Implantate aus stabiler Zirkoniumdioxid-Keramik, die Kaubelastungen mühelos standhalten. Im Unterkiefer benötigt das Implantat eine Einheilzeit zwischen sechs und zwölf Wochen, um sich mit dem Knochen zu verbinden. Fehlt Knochengewebe, kann es künstlich oder per Knochentransplantation aufgebaut werden.

Eine Vollnarkose ist optional bei Dentaprime möglich, aber im Grunde verzichtbar: Implantate lassen sich unter lokaler Betäubung einsetzen. Je nach Kiefersituation kann ein Implantat sofort eine provisorische Prothese erhalten, die später durch eine permanente ersetzt wird, die von den übrigen natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden ist.

Dabei ersetzen Implantate nicht nur fehlende Zähne, sondern hindern auch den Kieferknochen am Abbau. Und fungieren als Träger für den prothetischen Zahnersatz, die sogenannte Suprakonstruktion.

Was implantatgetragene Prothetik kann


Je nach Gebiss-Status und Komfortwunsch kommen unterschiedliche Behandlungsszenarien in Frage: Soll ein einzelner Frontzahn ersetzt werden oder mehrere Zähne über eine festsitzende Brücke? Oder eine feste Prothese einen kompletten Zahnverlust ausgleichen? Implantate bilden das Fundament für festsitzende Kronen - überall, ob im Seitenzahn- oder Frontzahnbereich. Die Nachbarzähne bleiben wie sie sind; beim Einsetzen des Implantats genauso wie beim Aufbau der Krone.

Fehlen mehrere Zähne, tragen die Implantate die Brücke, auch gemeinsam mit natürlichen Zähnen. Da diese Brücken permanent auf den Implantaten verschraubt sind, müssen sie zur Pflege nicht herausgenommen werden. Bei extrem reduziertem Restgebiss dagegen gibt eine abnehmbare Prothese Sicherheit. Per se weit auseinanderliegende Implantate werden über einen Steg verbunden, der den Neuen festen Halt gibt.

Auch bieten sich feste Brücken auf den Implantaten an - für einen natürlicheren Look. Dazu setzt man pro Kiefer bis zu acht statisch optimal verteilte Implantate ein. Sogar bei irreparablem Knochenverlust ist noch immer eine halbfeste Lösung auf bis zu vier Implantaten machbar, gekrönt durch eine angenehm fest sitzende Prothese, die sich zum Reinigen herausnehmen lässt.

Wie lange halten Implantate? Bei korrekter Mundhygiene lebenslang ohne Entzündungen und Komplikationen.


Ziel unserer VESKE ZAHNKLİNİK( Manavgat-Side-Antalya-Türkei ) -Spezialisten für rekonstruktive, implantatgetragene Prothetik: Ein gesundes Lächeln! Dieser Zahnersatz fühlt sich wie der eigene an - und sieht dank individueller Form- und Farbgestaltung auch so aus. Beißen Sie kräftig zu - dieses perfekt ästhetische Resultat lässt Sie mit allen Zähnen lächeln.
Dr.med.dent. serdal VESKE MSc oral surgery / IMPLANTOLOGY
DENTAL SURGEON

Keramik-Inlays und Onlays

Keramik-Inlays und -Onlays sind Einlagefüllungen aus Keramik. Sie eignen sich insbesondere zur Versorgung kleiner und mittelgroßer Defekte, bei denen noch ausreichend gesunder Zahnschmelz vorhanden ist. Moderne Keramik-Inlays und Onlays aus Zirkonium, wie sie in der VESKE ZAHNKLİNİK( Manavgat-Side-Antalya-Türkei )zum Einsatz kommen, genügen dabei nicht nur den höchsten Ansprüchen an Bissfestigkeit und Haltbarkeit, sondern auch an Ästhetik und Verträglichkeit.

Die Entscheidung, ob der Zahndefekt mit einem Keramik-Inlay oder einem Onlay versorgt werden muss, hängt davon ab, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist, liegt doch der Unterschied zwischen Keramik-Inlays und Onlays im Ausmaß der ersetzten Zahnsubstanz. Von einem Onlay spricht man, wenn nicht nur Teile der Kau- und Außenfläche des Zahns, sondern auch Teile des Zahnhöckers ersetzt werden. Inlays sind hingegen weitgehend von gesundem Zahnschmelz umgeben. Muss nur die Kaufläche wieder hergestellt werden, wird die Einlage als einflächiges Inlay bezeichnet. Ist hingegen eine oder eine zweite Zahnaußenfläche von einem Defekt betroffen, wird ein zwei- bzw. dreiflächiges Inlay eingebracht. Ist es schließlich notwendig, dass die Zahn-Restauration nicht nur über die Zahnhöcker, sondern bis an den Zahnhals reicht, muss eine Teilkrone eingebracht werden.


Inlays und Onlays aus Keramik - die Vorteile

Grundsätzlich können Einlagefüllungen aus verschiedenen Materialien gefertigt werden. Lange Zeit wurde Gold bevorzugt, inzwischen hat sich für hochwertige Einlagen aber die Verwendung von Keramik durchgesetzt. Zunächst haben Keramik-Inlays und Onlays den Vorteil, dass sie sich farblich kaum von der restlichen Zahnsubstanz abheben. Dadurch bleibt der natürliche ästhetische Eindruck der Zähne erhalten. Außerdem enthält Keramik, anders als eine Goldlegierung, keine gesundheitsschädlichen Metalle. Und auch bezüglich der Festigkeit und Haltbarkeit übertreffen Keramik-Inlays und Onlays mittlerweile jene aus Gold. In mehreren Studien hat sich gezeigt, dass rund 95 % der Keramikeinlagen nach 20 Jahren noch einwandfrei funktionsfähig waren. Das liegt auch daran, dass Keramik Inlays- und Onlays mit der bestehenden Zahnsubstanz ganzflächig verklebt werden und den gesamten Zahn zusätzlich stabilisieren.

So werden Keramik-Inlays und Onlays in der VESKE ZAHNKLİNİK( Manavgat-Side-Antalya-Türkei )-hergestellt

Im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen werden Keramik Inlays- und Onlays außerhalb des Mundes gefertigt. In der VESKE ZAHNKLİNİK( Manavgat-Side-Antalya-Türkei) kommt dabei die modernste Technologie zum Einsatz. Zunächst wird die defekte Zahnstelle vom VESKE ZAHNKLİNİK( Manavgat-Side-Antalya-Türkei )versorgt. Nach der Präparation wird der Zahn mit Hilfe eines CAD/CAM-Geräts gescannt, sodass ein dreidimensionales Computermodell des Zahns und der Kavität entsteht. Aus diesem Modell kann dann mit Hilfe eines Computersystems - wir verwenden das modernste Sirona Cerec System, das in TURKEİ entwickelt wurde - die Restauration konstruiert werden. Eine Fräsmaschine arbeitet den Inlay- oder Onlay-Rohling schließlich auf wenige Zehntelmillimeter genau aus einem Zirkonium-Block (Vollkeramik) heraus. Durch den Einsatz dieses modernen Verfahrens geht das Präparieren und das Einsetzen der Keramik-Inlays und Onlays in derselben Sitzung von statten. Zudem entfällt die Versorgung mit einem Provisorium.

Bevor die Keramik-Inlays und Onlays schließlich eingesetzt werden, erhalten sie von unseren Zahntechnikern noch den letzten Schliff. Anschließend werden sie vom Zahnarzt eingebracht und mit Klebezement befestigt. Dieser wird dann unter Blaulicht ausgehärtet.

Abschließend noch ein Wort zur Vorsorge. Auch wenn sich Keramik durch eine besondere Festigkeit und Haltbarkeit auszeichnet, ist eine gründliche und regelmäßige Zahnhygiene die unabdingbare Voraussetzung für eine lange Lebenszeit der Keramik-Inlays und Onlays.

Teleskop-Prothesen

Teleskop-Prothesen sind vor allem in TURKEİ zu einem wahren Standard geworden und bieten allen Trägern einen optimalen Halt bei einem Verzicht auf ein ästhetisch wenig ansprechendes Rahmenwerk wie z.B. der Verwendung von Klammern. Auch auf Gaumenplatten kann bei Teleskop-Prothesen in den meisten Fällen verzichtet werden, so dass es alleine zu einer Aufhängung der fehlenden Zahnreihe kommt.

Die Grundgestalt der Teleskop-Prothesen


Teleskop-Prothesen sind feine und grazile Gebilde, bei denen neben der eigentlichen Zahnreihe nur selten weiteres Material zur Stabilisierung der Prothese benötigt wird. Um einen sicheren Halt für diese Art der Prothesen gewähren zu können, werden Stützzähne benötigt, die für gewöhnlich natürliche Backenzähne sind, denen ein fester Halt im Kiefer des Patienten gegeben sein sollte. Auch wenn einzelne, natürliche Zähne in einer Zahnreihe noch erhalten geblieben sind, werden diese als Grundlage für die Teleskop-Prothesen verwendet und erhöhen so den Halt der Prothese. Diese wird als Zahnreihe einfach auf das vorhandene, natürliche Zahnmaterial aufgesetzt und durch die passgenaue Form fixiert.

Material


Früher waren vor allem Goldlegierungen sehr beliebt, da diese aufgrund ihrer Materialeigenschaft besonders gut an die individuellen Gegebenheiten im Mundraum angepasst werden können. Moderne Hochleistungs-Keramiken und so genannte Matrizen eignen sich jedoch hierfür sehr viel besser.

Wie Teleskop-Prothesen angepasst werden


Damit es zu einer genauen Anpassung kommt, wird im ersten Schritt ein Gipsmodell des Gebisses eines Patienten erstellt, auf welches die zu fertigenden Teleskop-Prothesen angepasst werden. Da es zwischen dem Gipsmodell und den natürlichen Gegebenheiten stets zu feinsten Unterschieden kommt, ist das Einsetzen einer solchen Prothese ein Prozess in mehreren Schritten. Immer wieder ist es hierbei notwendig, den Sitz der erstellten Prothese zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen, die ein möglichst natürliches Bild eines Gebisses erzeugen sollen. Hierbei geht es nicht nur um das ästhetische Erscheinungsbild der eingesetzten Prothese, vielmehr soll auch eine barrierefreie Aufnahme und Zerkleinerung von Nahrungsmitteln mittels der Teleskop-Prothesen möglich werden, ohne dass sich Teile der Prothesen gegenseitig behindern oder nicht ideal aufeinander angepasst sind.

Mit Teleskop-Prothesen ein neues Lebensgefühl erreichen


Gerade wer nur noch über wenige, natürliche Zähne verfügt und mit klassischen Gebissen nicht zurechtkommt, findet in Teleskop-Prothesen eine sinnvolle Alternative vor. Derartige Prothesen werden deutlich weniger als Fremdkörper im Mundraum wahrgenommen und bieten gerade durch das Wegfallen oder Ausdünnen der Gaumenplatte einen angenehmen Tragekomfort. Teleskop-Prothesen umfassen zudem meist ganz Zahnreihen, die einen späteren Verlust eines weiteren Zahnes verschmerzen lassen. Sollte die Prothese hiernach weiterhin einen ausreichenden Halt besitzen, der durch andere Stützzähne geboten wird, bleibt der gewohnte Umgang mit der Prothese erhalten und sichert weiterhin ein gehobenes Lebensgefühl zu

Zahnersatz aus Vollkeramik

Zahnersatz aus Vollkeramik: Perfekte Ästhetik und beispiellose Haltbarkeit

Was zeichnet perfekten Zahnersatz aus? Perfekter Zahnersatz...

    • hat die Qualität eines natürlichen Zahns.
    • lässt das Licht leicht durchschimmern (Transluzenz).
    • ist extrem hart und biegefest
    • ist biokompatibel und somit allergiefrei.

Goldkronen oder Metallkeramik-Kronen erfüllen diese Anforderungen nicht. Vollkeramik-Kronen und -Brücken aus der Keramik Zirkonoxid (auch Zirkonium genannt) und verwandten Keramiken wie e.max Press / e.max CAD oder Empress dagegen schon.

Das folgende Video zeigt eine Versorgung der Zähne 21 bis 23 mit Vollkeramikkronen. Beeindruckend ist, dass die Kronen optisch nicht von den natürlichen Zähnen des ersten Quadranten zu unterscheiden sind. Diese herausragende ästhetische Qualität ist typisch für Zahnersatz aus Vollkeramik

Doch neben seiner natürlichen Optik, ist Zahnersatz aus Vollkeramik metallfrei und kann somit keine Allergien auslösen.

Geschiebe-Prothesen

Geschiebe-Prothesen sind sehr beliebte Alternativen im Bereich der Dritten Zähne, die von immer mehr Menschen den klassischen Klammerprothesen vorgezogen werden. Die Geschiebe-Prothesen bieten dabei nicht nur ein sehr gutes Maß an Haltbarkeit und sichern so einen stabilen Biss mit diesem dauerhaften Zahnersatz zu - vielmehr können Geschiebe-Prothesen auch ästhetisch überzeugen und werden von Außen kaum als Zahnersatz erkannt. Um Geschiebe-Prothesen haltbar anbringen zu können, ist allerdings ein noch vorhandenes, gutes und natürliches Zahnmaterial eine wesentliche Voraussetzung, das nicht alle Patienten in der notwendigen Form bieten können. Sollte dies dennoch der Fall sein, sind Geschiebe-Prothesen eine der modernsten Varianten von Zahnbrücken, die man sich als Patient wünschen kann.

Das Grundprinzip der Geschiebe-Prothesen


Während bei einer klassischen Prothese ein umfangreiches und großes Mundstück als Zahnersatz eingesetzt werden muss, bei dem von Außen die Bügel oftmals deutlich zu erkennen sind, entfallen derartige, große Aufhängungen bei Geschiebe-Prothesen für gewöhnlich. Als Aufhängung dieser besonderen Prothesenform dienen überkronte Zähne, wobei sich an den Kronen spezielle Häkchen, die sogenannte Patrize befindet. Diese ist meist sehr fein im hinteren Bereich der Zahnkrone angebracht und somit für einen Betrachter von Außen kaum zu erkennen. An dieser Patrize wird ein herausnehmbares Zahnstück angebracht, das so seine Aufhängung zwischen zwei Zahnkronen erhält und dabei eine gute Haltbarkeit besitzt, ohne dass Betrachter gleich auf eine Prothese schließen würden.

Die Vorbereitung zum Einsatz der Geschiebe-Prothesen


Damit die Geschiebe-Prothesen einen ausreichenden Halt im Mundraum und die gewünschte Stabilität finden, ist es unerlässlich, dass diese an zwei intakten, natürlichen Zähnen bzw. ihren Zahnkronen aufgehangen werden. Bevor es zum Einsatz dieser Prothesenart kommt, muss sich der Zahnarzt somit einen Überblick über den Zustand des vorhandenen, natürlichen Gebisses verschaffen und Zähne als geeignete Aufhängung ausfindig machen. Sind diese gefunden, erfolgt ihre Präparation für das Aufsetzen einer Krone in gewohnter Weise, also so, wie es bei einem Zahnersatz ohne eine zusätzliche Patrize erfolgen würde.

Die speziell vorbereitete Kronen werden anschließend auf das gesunde Material aufgesteckt und erhalten hierdurch ihren festen Halt. Der hierunterliegende Zahn ist durch die Krone optimal geschützt und so keinem weiteren Verfall mehr ausgesetzt. Anschließend werden die Geschiebe-Prothesen eingesetzt, wobei es vor allem darauf ankommt, dass diese Prothesen passgenau in die Patrize der Kronen eingehangen werden können. Das Zusammenschieben der beiden Teile erfolgt dabei besonders leicht und ermöglicht dem Träger einer solchen Prothese auch deren simple Herausnahme für die Reinigung. Eingesetzt bieten Geschiebe-Prothesen im Umkehrschluss einen besonders festen Halt, allerdings wirken beim Kauen von härteren Nahrungsmitteln beachtliche Kräfte auf Prothese und Kiefer.

Mit Geschiebe-Prothesen ein neues Lebensgefühl entwickeln


Viele Patienten entscheiden sich vor allem aus ästhetischen Gründen für Geschiebe-Prothesen, da von diesen der Verlust des natürlichen Zahnmaterials als besonders unangenehm empfunden wird und das Tragen eines Ersatzes so gut wie möglich kaschiert werden soll.

Teilprothesen

Teilprothesen sind ein herausnehmbarer Zahnersatz, der fehlende Zähne im Ober- und/oder Unterkiefer ersetzt und der mechanisch an den vorhandenen Zähnen befestigt wird. Teilprothesen sollen dabei insbesondere die Kaufunktion eines lückenhaften Gebisses wieder vollständig herstellen. Zudem ist sind Teilprothesen auch dazu geeignet, die durch große Zahnlücken entstandenen ästhetischen Mängel und sprachlichen Beeinträchtigungen auszumerzen. Klassifizieren lassen sich die verschiedenen Formen der Teilprothesen nach der Art der Befestigung am Restzahnbestand.

Klammer- und Modellgussprothesen


Die einfachste Teilprothese ist die Klammerprothese. Sie dient ausschließlich dem provisorischen Einsatz nach Zahnentfernungen oder dem Setzen von Implantaten. Die Klammerprothese besteht aus Kunststoffzähnen und einer Kunststoffbasis, die auf dem Kiefer aufliegt. Befestigt ist sie mittels Klammer.

Die einfachste Form langfristiger Teilprothesen sind die Modellgussprothesen. Ihre Basis besteht aus einer gegossenen Metallklammer (meist eine Chrom-Kobalt-Legierung), die am Restzahnbestand abgestützt und festgeklemmt wird. Die Metallklammer trägt wiederum einen zahnfleischfarbenen Kunststoffteil, in den die zu ersetzenden Zähne eingelassen sind. Die Modellgussprothese erfüllt hinsichtlich Festigkeit, Tragekomfort und Ästhetik zwar ihre avisierte Funktion als Zahnersatz, sie ist aber keineswegs eine optimale Lösung. Aufgrund ihrer günstigen Kosten-/Nutzenrelation ist sie allerdings von den gesetzlichen Krankenkassen als Standardversorgung vorgesehen.

Geschiebe- und Teleskop-Prothesen


Die VESKE Zahnklinik ( Manavgat-Side-Antalya-Türkei ) bietet ihren Patienten hingegen zwei besonders hochwertige Formen des teilprothetischen Zahnersatzes an: die Geschiebe- und die Teleskop-Prothese.
Teilprothesen, die in der Geschiebetechnik gefertigt werden, setzen sich aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Element zusammen, wobei die Klammern durch ein sogenanntes Geschiebe ersetzt werden. Bei der Anfertigung einer Geschiebeprothese müssen zunächst die entsprechenden Zähne überkront werden. Im Zuge dieser Überkronung werden an der Rückseite (oder auch seitlich) sogenannte Matrizen oder Nuten angebracht. Dies ist der feste Teil des Geschiebes. Der herausnehmbare Teil der Geschiebeprothese enthält die entsprechenden Gegenstücke zu den Matrizen, die sogenannten Patrizen. Zur Verankerung wird der bewegliche Teil der Geschiebeprothese über die Patrizen in den Matrizen eingeklickt. Dieses Verfahren hat mehrere Vorteile: Zum einen zeichnen sich Geschiebeprothesen durch einen ausgezeichneten Halt, einen hohen Tragekomfort und eine lange Lebensdauer aus. Zum anderen fallen die sichtbaren Klammern weg, weshalb Geschiebeprothesen darüber hinaus durch ihre Ästhetik überzeugen können.

Die derzeit hochwertigste Ausführung von Teilprothesen sind aber Teleskop-Prothesen. Als Verankerungselement werden dabei sogenannte Teleskop- oder Doppelkronen eingesetzt. Sie bestehen aus Innen- und Außenkronen, die genau ineinanderlaufen und durch die Reibungshaftung zusammengehalten werden. Die Innen- oder Primärteleskopkronen werden auf den Restzähnen befestigt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Primärkronen genau parallel sind, damit das Einschieben der Sekundär- oder Außenteleskopkronen ohne verkanten möglich ist. Der perfekte Halt der Sekundärkronen, an denen der künstliche Zahnersatz befestigt ist, kann nämlich nur durch eine exakte Passgenauigkeit gewährleistet werden. Als Material für die Teleskop-Prothese wurde lange Zeit Gold verwendet. Durch eine verbesserte Werkstofftechnologie ist es heute aber möglich, Teleskopkronen aus Zirkonoxid-Keramik (Zirkonium) zu fertigen.

Die Vorteile der Teleskop-Prothesen liegen auf der Hand. Sie zeichnen sich durch eine makellose Ästhetik, durch einen festen Halt und einen in der Prothetik bisher unerreichten Tragekomfort aus. Zudem lassen sich Teleskop-Prothesen sehr einfach erweitern und unkompliziert reinigen.

Totalprothesen

Als Totalprothese oder Vollprothese wird in der Zahnmedizin ein herausnehmbarer Zahnersatz bezeichnet, der den vollständigen Verlust der Zähne in einer oder in beiden Kieferhälften ersetzt. Totalprothesen bestehen aus einer fleischfarbenen Basis aus Kunststoff und aus Kunststoffzähnen, die in die Basis eingearbeitet sind. Im Volksmund werden Totalprothesen gerne auch "Dritte (Zähne)" oder "Gebiss" genannt. Der Einsatz von Totalprothesen zielt insbesondere darauf ab, den Kauapparat in seiner ursprünglichen Funktionsfähigkeit wieder herzustellen. Vollprothesen gewährleistet zudem aber auch die Wiederherstellung der sprachlichen und ästhetischen Funktionen des Kiefer-/Mundbereichs, indem sie etwa jene Wangen- und Lippenpartien stützen, die beim Totalverlust der Zähne einfallen.

Die Herstellung der Totalprothesen


Bevor mit der eigentlichen Herstellung der Totalprothese begonnen wird, nimmt der VESKE -Zahnarzt mittels eines Abdrucklöffels einen präzisen Abdruck der betroffenen Kieferpartie (Ober- oder Unterkiefer). Auf Basis dieses Modells werden individuelle Abformlöffel geformt, die dann anprobiert und im Bedarfsfall nachgebessert werden. Durch diese Vorgehensweise wird eine möglichst hohe Passgenauigkeit der Prothese sichergestellt. Denn je präziser der Abdruck, desto besser ist später der Halt und der Sitz der Totalprothesen. Im nächsten Schritt werden vom Zahnarzt noch Bissschablonen angefertigt. Sie dienen dazu, die einstmalige Bisshöhe und Bisslage festzustellen. Hat sich der Patient schließlich für die gewünschte Farbschattierung der Zähne entschieden, wird die Vollprothese im klinikeigenen Zahntechniklabor gefertigt.

Wie halten Totalprothesen? Die größte Herausforderung bei Totalprothesen ist die Befestigung. Da im gesamten Bereich des betroffenen Kiefers kein Zahn mehr vorhanden ist, können Totalprothesen nicht wie Teilprothesen an die vorhandenen Zähnen geklammert werden. Totalprothesen werden generell von den natürlichen Strukturen und der Gewebebeschaffenheit des Mundraumes in ihrer Position gehalten, also den Schleimhäuten, Weichteilen, Bändern und Muskeln. Diese fungieren darüber hinaus auch als eine Art Ventil und sind mitverantwortlich dafür, dass der Unterdruck, die Kapillarwirkung und die Adhäsionskräfte entstehen können, durch die Totalprothesen ihren Halt finden. Für die Entstehung dieses "Vakuums" ist überdies der Speichelfilm auf den Kiefer- und Gaumenschleimhäuten sehr wichtig. Deshalb ist es wichtig, die Totalprothesen vor dem Einsetzen zu befeuchten, insbesondere bei Patienten, die unter trockenen Schleimhäuten zu leiden haben.

Viele unserer Patienten entscheiden sich für eine implantatgetragene Prothese, die einen sehr viel höheren Halt und Tragekomfort bietet.

Unterschiede Ober- und Unterkiefer


Der Halt von Totalprothesen beruht auf verschiedenen formalen und physikalischen Komponenten. Solange diese Komponenten ineinandergreifen, ist der Halt einer Vollprothese weitgehend unproblematisch. Ober- und Unterkiefer bieten für das perfekte Ineinandergreifen aber unterschiedliche Voraussetzungen.

Im Oberkiefer bedecken herkömmliche Totalprothesen den Kieferkamm und den gesamten Gaumen. Durch die große Kontaktfläche zwischen Kunststoffbasis und Schleimhäuten kann ein hoher Unterdruck und eine hohe Kapillarkraft entstehen. Aus diesem Grund halten Teilprothesen im Oberkiefer deutlich besser. Durch die vollständige Bedeckung des Gaumens kommt es jedoch immer wieder zu Irritationen des Geschmackssinns und zu Problemen bei der Lautartikulation. Deshalb werden auch im Oberkieferbereich immer öfter Implantate zur Befestigung der Totalprothese herangezogen, damit die Kunststoffbasis nicht mehr den gesamten Bereich des Gaumen bedeckt (Versorgung ohne Gaumenplatte).

Im Unterkiefer ist die Auflagefläche der Prothesenbasis wesentlich kleiner. Die Prothese liegt lediglich auf dem Kieferkamm auf, da die beweglichen Bereiche der Zungen- und Wangenschleimhäute frei bleiben müssen. Der Halt von Totalprothesen im Unterkiefer ist deshalb häufig sehr schlecht. Aus diesem Grund werden besonders im Bereich des Unterkiefers Teilprothesen verstärkt an